KÄRNTNER SPIELETAGE 2003
...... und immer wieder Fragen!


Am Ende der Kärntner Spieletage gibt es eine Menge Fragen, die, nicht immer ganz ernst gemeint, einer Klärung bedürfen?
  • War der 10.000 Besucher um 14.45 Uhr wirklich der 10.000.? Oder nur der 9.999.? Oder gar der 10.001.?
  • Sind die Entzugserscheinungen für die Mitarbeiter und die der Besucher derart gross, dass eine Therapie notwendig ist (siehe vorangegangene Seite 2)
  • Soll man Ö3 das Verteilen von "Tröten" wirklich verbieten oder lassen diese einen Rückschluss auf das Radio Programm zu?
  • Warum konnte man unseren Freund Baldessarini immer von etwas älteren Damen umringt antreffen? Unwiderstehlicher Tiroler Charme für Kärntner Damen?
  • Warum gab es heuer keine Haarwette?
  • Warum nur war unser Direktor heuer so relaxed?
Das alles in wenigen Sätzen zu beschreiben, ist nicht leicht. Bei manchen Fragen verbietet die gebotene Verschwiegenheitspflicht die nähere Erörterung.

Nach den Besucherzahlen des Samstags war es schon absehbar, dass wir heuer die letzte grosse Schallmauer, die wir uns in grauer Vergangenheit gesetzt haben, durchbrechen werden. 10.000 Besucher an drei Tagen in Kärnten erschienen uns vor Jahren als unmöglich. Und doch war es heuer der Fall. Früh am Sonntag Morgen haben wir eine Wette unter den TEAM Mitgliedern ausgeschrieben - wer errät die Zeit, zu der wir den 10.000 Besucher begrüssen dürfen!?
Um 14.45 Uhr war es dann so weit. Einem vollkommen überraschten Besucher fuhren Kameras und ein Mikrofon von seitenblicke .tv ins Gesicht. Der wusste anfangs gar nicht, wie ihm geschah, hat dann aber doch - geschenküberhäuft - gute Mine zum gar nicht bösen Spiel gemacht. Dass dann noch weitere 700 Besucher die Kassa passierten, macht uns stolz und etwas nachdenklich. Wohin mit unseren Besuchern ......

Es wäre vermessen zu behaupten, dass wir die von uns selbst gesteckten Qualitätskriterien gehalten hätten. Trotz der Anmietung nahezu aller Räumlichkeiten im Congress Center Villach sind wir Samstag und Sonntag Nachmittag wiederum aus allen Nähten geplatzt. Die Mitarbeiter, aber auch das Material, sprich die Spiele, waren an der Grenze der Belastbarkeit.

Die folgenden Seiten nun mögen jenen, die diese Zeilen lesen, einen kleinen Einblick in den Ablauf der Kärntner Spieletage 2003 geben - das Spieleevent war und ist noch immer in aller Munde. Tauchen Sie ein in die Welt der Kärntner Spieletage, lassen Sie sich verzaubern vom besonderen Flair dieser Veranstaltung.

Was für mich bleibt ist die Erinnerung an die wahrscheinlich harmonischesten Kärntner Spieletage, die ich erlebt habe.


Übrigens:
Ganz gegen die Gewohnheiten gab es keine Diskussionen über das "wilde Plakatieren" im Congress Center Villach. Und dass er uns für unsere "Security" ausdrücklich gelobt hat, das hat uns dann stutzig gemacht - er wird doch nicht amtsmüde geworden sein?? Spass - ist auch für uns einfach nicht vorstellbar, ohne unseren Direktor Helmut Binter auskommen zu müssen.
Wahrscheinlicher ist, dass wir uns gewandelt haben. Wir haben uns an die Besuchermassen inzwischen gewöhnt. Wir danken ihm und seinen MitarbeiterInnen für die nunmehr schon langjährige friktionsfreie Zusammenarbeit. Und dass wir im beiderseitigen Akzeptieren von Kompromissen Spitze sind, das bleibt unser grosses Geheimnis.