Finanzierung


Wie hat man mir beigebracht: Jammern nützt nichts, Ärmel aufkrempeln und noch mehr versuchen.

Dass es schwierig, eine Veranstaltung wie die Kärntner Spieletage zu finanzieren, wusste ich schon aus Zeiten meines Vorgängers. Und dass die Zeiten nicht besser werden, das habe ich geahnt …..

2006 wird das erste Jahr sein, in dem wir von unseren Reserven die Verluste abdecken müssen. Nicht nur die privaten Haushalte haben mit enormen Preissteigerungen zu leben, auch wir. In nahezu allen Bereichen gab es Kostensteigerungen, bei sinkenden Einnahmen.

Branchenfremde Sponsoren sind nur mit Mühe und viel Einsatz ei der Stange zu halten, daher danken wir all jenen, die uns auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten teilweise schon seit Jahren die Treue halten.
Wir sind daher auch mehr denn je bemüht, im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, entsprechende Gegenleistungen zu erbringen. Ein Danke an dieser Stelle all jenen Firmen, die uns einen Kostenbeitrag für die Druckkosten für unser Plakat und unsere Flugblätter gewährt haben.

Auch die Spieleverlage, die Software und Hardware Industrie unterstützen uns nicht nur mit Material, sondern auch finanziell. Ohne sie könnten die Kärntner Spieletage überhaupt nicht veranstaltet werden. Nicht vergessen möchte ich hier auch die Unterstützung der Stadt Villach und des Amtes der Kärntner Landesregierung.

Aber vor allem: Die Kärntner Spieletage werden von UNENTGELTLICH agierenden Mitarbeitern der IG „Spiel mit!“ Kärnten getragen und nur, und ausschliesslich deshalb, konnte heuer mit Ausgaben in der Höhe von ca. 35.000 Euro das Auslangen gefunden werden. Die Hälfte der konnte aus den Beiträgen der teilnehmenden Firmen und der branchenfremden Sponsoren und ein Teil aus den Einnahmen bei den Kärntner Spieletagen lukriert werden, der Rest eben aus den wenigen Reserven, die wir im Lauf der letzten Jahren anlegen konnten.

Eine Erhöhung der Eintrittspreise, die unserer Intention, eine familienfreundliche Veranstaltung mit familienfreundlichen Preisen zu sein, möchten wir aber nicht in Betracht ziehen..

Der grössten Finanzbrocken waren wieder einmal
  • die Miete für das Congress Center Villach,
  • die Bekleidung der Mitarbeiter (diesmal in grün), die Verpflegung vor Ort
  • die Druckkosten (auch wenn unser guter alter Kopierer wiederum sein allerbestes gab und nach wie vor gibt!, und so mancher Druckkopf bei unseren Druckern rauchend seine Geist aufgab)
  • die Porto Spesen (lieber Grüsse an die Aktionäre der Post AG).
Viele Druckwerke wurden wieder in Eigenregie angefertigt und viele fleissige Hände haben gefaltet, zusammengelegt, eingesackt, kuvertiert, frankiert, .......... Aufwand, den wir wo anders mit viel Geld hätten bezahlen müssen.


Ein Danke an alle, die für uns ein offenes Ohr hatten, verbunden mit der Bitte, uns auch im kommenden Jahr wieder im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.